Themenvorschläge für Abschlussarbeiten am Lehrstuhl für Gründungsmanagement

Der Lehrstuhl für Gründungsmanagement stellt einen Pool von Themen für die Erstellung von Abschlussarbeiten zur Verfügung. Dem Status des jeweiligen Themas können Sie entnehmen, ob ein Thema "frei" oder "geblockt" ist. Freie Themen können von Ihnen übernommen werden. Als "geblockt" gilt ein Thema, sobald ein Gliederungspapier bzw. Projektantrag in Bearbeitung ist oder mit der Erstellung der Arbeit begonnen wurde.

 

Bitte beachten Sie unsere Merkblätter für Abschlussarbeiten. Einen "Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten" und einen Musterprojektantrag finden Sie im Downloadbereich (diesen erreichen sie nach der Anmeldung auf der Startseite, das Anmeldepasswort hängt am Schwarzen Brett des Lehrstuhls aus). 

 

Tipps zur Beschaffung von Literatur: Über die Uni-Bibliothek mit Uni-IP oder über VPN-Zugang haben Sie Zugriff auf viele Journal-Seiten, auf denen Sie viele Artikel kostenlos als pdf erhalten. Nutzen Sie auch unseren Lehrstuhlhandapparat (Informationen im Sekretariat) und beachten Sie unsere weiteren Recherchetipps (Leitfaden).

 

Zurzeit finden Sie die folgenden Themenvorschläge:

 

Bachelorarbeiten

Thema

Ansprechpartner

Status

„Erfolgsprädikatoren Venture Capital finanzierter Wachstumsunternehmen“ BA 2009-03/JGS

Streletzki

frei

„Intrapreneurship in KMU - Anforderungen an eine Unternehmenskultur“ BA 2009-04/cc

Claßen

geblockt

„Intrapreneurship - Begriffsabgrenzung, Forschungsstand und Forschungsperspektiven“ BA 2009-06/cc

Claßen

frei

"Gründungsteams – Zusammensetzung, Prozesse und Erfolg“ BA 2009-02/Te.

Tegtmeier

frei

 

 

 

Masterarbeiten/Diplomarbeiten

Thema

Anprechpartner

Status

„Entrepreneurial Decision Making“ MA/DA 2009-01/Te.

Tegtmeier

frei

„Zur Entstehung der Gründungsabsicht: Existenzgründung als geplantes Verhalten – eine Untersuchung der „Theory of Planned Behavior“ bei Meisterschülern“ MA/DA 2010-01/Te.

Tegtmeier

frei

„Existenzgründung durch Unternehmensnachfolge – eine Karrierealternative für Studierende?“ MA/DA 2010-02/Te.

Tegtmeier

geblockt

„Entrepreneurship Education an der Leuphana Universität Lüneburg – Eine Analyse der Zielgruppe des Faches Gründungsmanagement unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Studiengänge.“ MA/DA 2009-05/Te.

Tegtmeier

frei

„Intrapreneurship in KMU - Voraussetzungen für eine Implementierung“ MA/DA 2009-07/cc

Claßen

frei

 

 

 

„Entrepreneurial Decision Making“ MA/DA 2009-01/Te.

Unternehmerische Entscheidungen bzw. Entscheidungsverhalten sind/ist von zentraler Bedeutung im Prozess der Gründung und Frühentwicklung von Unternehmen. Entscheidungen werden bspw. getroffen im Zusammenhang mit der Bewertung von Geschäftsideen, in Bezug auf Kunden, Mitarbeiter, Kapitalbeschaffung, unternehmerische Werte, externe Berichterstattung oder den Exit (Aufgabe des Unternehmens). Daraus ergeben sich zahlreiche Forschungsfragen wie z.B.:

 

·        Welche Faktoren beeinflussen unternehmerische Entscheidungen in
         Gründungsunternehmen (und in kleinen und mittleren Unternehmen)?

·        Sind unternehmerische Entscheidungen verzerrt (cognitive bias)?

·        Werden Heuristiken angewendet in Bezug auf das Treffen
         unternehmerischer Entscheidungen?

 

Einflussfaktoren können insbesondere im Bereich der Gründungspersonen liegen. Denkbar sind Faktoren wie:

 

·         Teamzusammensetzung

·         Kapitalgeber und –zusammensetzung (auch: Umfeld)

·         motivationale Faktoren (Risikowahrnehmung, Selbsteffizienz, u.a.)

·         kognitive Faktoren (Überschätzung, Übergeneralisierung, u.a.)

·         Ethik/soziale Verantwortung

 

Im Bereich „Umfeld“ des Gründungsunternehmens können Faktoren wie Komplexität, Unsicherheit, Branchenumfeld oder kulturelle Faktoren von Bedeutung sein. Daneben sind im Bereich des Gründungsunternehmens Einflussfaktoren auf unternehmerische Entscheidungen denkbar.

Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturanalyse den Stand der Forschung zum Thema unternehmerische Entscheidungsfindung aufzuarbeiten. Die Literaturanalyse soll bisherige Forschungsansätze wiedergeben, eine Auseinandersetzung mit Erkenntnissen und Widersprüchen beinhalten und weiteren Forschungsbedarf aufdecken. Aus den bisherigen Erkenntnissen soll ein Modell in Form eines Bezugsrahmens entwickelt werden, der die Erkenntnisse verdichtet und als Ansatzpunkt für weitere Forschungsarbeiten dienen kann. Eine kritische Würdigung zum Stand der Forschung rundet die Arbeit ab.  

 

Einstiegsliteratur:

  • Bryant, P.: Self-regulation and decision heuristics in entrepreneurial opportunity evaluation and exploitation. In: Management Decision, 45 (4), 2007, S. 732-748.
  • Burmeister, K., Schade, C.: Are entrepreneurs’ decisions more biased? An experimental investigation of the susceptibility to status quo bias. In: Journal of Business Venturing, 22 (3), 2007, S. 340-362.
  • Busenitz, L. W., Barney, J. B.: Differences between entrepreneurs and managers in large organizations: Biases and heuristics in strategic decision-making. In: Journal of Business Venturing, 12 (1), 1997, S. 9-30.
  • DeTienne, D. R., Shepherd, D. A., De Castro, J. O.: The fallacy of “only the strong survive”: The effects of extrinsic motivation on the persistence decisions for under-performing firms. In: Journal of Business Venturing, 23 (5), 2008, S. 528-546.
  • Eddleston, K. A., Otondo, R. F., Kellermanns, F. W.: Conflict, participative decision-making, and generational ownership dispersion: A multilevel analysis. In: Journal of Small Bsuiness Management, 46 (3), 2008, S. 456-484.
  • Endres, M. L., Chowdhury, S., Milner, M.: Ambiguity tolerance and accurate assessment of self-efficacy in a complex decision task. In: Journal of Management & Organization, 15 (1), 2009, S. 31-46.
  • Forbes, D. P.: The effects of strategic decision making on entrepreneurial self-efficacy. In: Entrepreneurship Theory and Practice, 29 (5), 2005, S. 599-626.
  • Koellinger, P., Minniti, M., Schade, C.: "I think I can, I think I can": Overconfidence and entrepreneurial behaviour. In: Journal of Economic Psychology, 28 (4), 2007, S. 502-527.
  • Lyon, D. W., Lumpkin, G. T., Dess, G. D. : Enhancing entrepreneurial orientation research: Operationalizing and measuring a key strategic decision making process. In: Journal of Management, 6 (5), 2000, S. 1055-1085.
  • Ndemo, B., Maina, F. W.: Women entrepreneurs and strategic decision making. In: Management Decision, 45 (1), 2007, S. 118-130.
  • Payne, D., Joyner, B. E.: Successful US entrepreneurs: Identifying ethical decision-making and social responsibility behaviors. In: Journal of Business Ethics, 65 (3), 2006, S. 203-217.
  • Perks, K. J.: Hughes, M.: Entrepreneurial decision-making in internationalization: Propositions from mid-size firms. In: International Business Review, 17 (3), 2008, S. 310-330.
  • Sonfield, M., Lussier, R. N., Corman, J., McKinney, M.: Gender comparisons in strategic decision-making: An empirical analysis of the entrepreneurial strategy matrix. In: Journal of Small Business Management, 39 (2), 2001,S. 165-173.
  • Zanakis, S. H., Theofanides, S., Kontaratos, A. N., Tassios, T. P.: Ancient Greeks' practices and contributions in public and entrepreneurship decision making. In: Interfaces, 33 (6), 2003, S. 72-88.

 

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„Erfolgsprädikatoren Venture Capital finanzierter Wachstumsunternehmen“ BA 2009-03/JGS.

Das Erkennen von Erfolgspotenzialen junger Wachstumsunternehmen ist für Venture Capital Gesellschaften (VCG) elementar bei der Auswahl eventueller Beteiligungen. Nur langfristig erfolgreiche Geschäftsmodelle mit fähigen Gründerpersönlichkeiten bieten die Möglichkeit einer hohen IRR (Internal Rate of Return) und damit einer erfolgreichen Beteiligung der VCG. Aber auch andere Faktoren wie z.B. das Gründungsumfeld können einen erheblichen Einfluss auf den Gründungserfolg des jungen Wachstumsunternehmens haben.

Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturanalyse den Stand der Forschung zu diesem Thema darzustellen, zu reflektieren und kritisch zu würdigen. Die Literaturanalyse soll bisherige Forschungsergebnisse wiedergeben, eine Auseinandersetzung mit Erkenntnissen und Widersprüchen beinhalten und weiteren Forschungsbedarf aufdecken. Aus den bisherigen Erkenntnissen soll ein Modell in Form eines Bezugsrahmens entwickelt werden, der die Ergebnisse verdichtet und als Ansatzpunkt für weitere Forschungsarbeiten dienen kann.

 

Einstiegsliteratur:

  • Bartkus (2004): The Determinants of Success in Venture Capital Finance
  • Lussier, Pfeifer (2001): A Crossnational Prediction Model for Business Success
  • Moog (2004): Humankapital des Gründers und Erfolg der Unternehmensgründung. Eine theoretische und empirische Analyse, Wiesbaden
  • Roure, Keeley (1990): Predictors of Success in new technology based ventures.
  • Schefczyk (2004): Erfolgsstrategien deutscher Venture Capital Gesellschaften
  • Song (2008): Success Factors in New Ventures – A Meta-Analysis.
  • Werner (2000): Junge Technologieunternehmen – Erfolgsvariablen und Erfolgsfaktoren.

  

 

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"Intrapreneurship in KMU - Anforderungen an eine Unternehmenskultur" BA 2009-04/cc.

Der Grundgedanke von Intrapreneurship ist, unternehmerisches Denken und Handeln in bestehenden Organisationen zu fördern. Der Begriff wurde maßgeblich von Pinchot geprägt, der „Intracorporate“ und „Entrepreneuring“ zu „Intrapreneuring“ zusammensetzte.

In der aktuellen Diskussion wird der Ruf nach mehr selbstständigem und verantwortungsbewusstem Handeln in Unternehmen immer stärker. Das Klima für selbständig handelnde Unternehmensmitglieder wird unter anderem von der Unternehmenskultur beeinflusst. Auf Organisationsebene ergeben sich daher Anforderungen an die Rahmenbedingungen, um unternehmerisches Verhalten zu fördern.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Anforderungen an eine Unternehmenskultur „des internen Unternehmertums“ bei kleineren und mittleren Unternehmen herauszuarbeiten.

Auf Basis einer Literaturanalyse soll zunächst eine differenzierte Darstellung der Begriffe Intrapreneurship und Unternehmenskultur erfolgen. Darauf aufbauend sollen Merkmalen und Anforderungen an eine von Intrapreneurship geprägte Unternehmenskultur abgeleitet werden. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Bewertung dieser Merkmale und Anforderungen ab. 

 

 

Einstiegsliteratur:

  • Gaugler, E.: Grundlagen und Grundfragen des Mitunernehmertums. In: Wunderer, R. (Hrsg.): Mitarbeiter als Mitunternehmer, Neuweid, Kriftel 1999. S. 3-21.
  • Haid, D.: Corporate Entrepreneurship im strategischen Management. Wiesbaden 2004.
  • Kuhn, T.: Internes Unternehmertum. Begründung und Bedingungen einer “kollektiven Kehrtwendung”. München 2000.
  • Pinchot, G.: Intrapreneuring. Mitarbeiter als Unternehmer. Wiesbaden 1985.
  • Schulte, R.: Entrepreneur und Unternehmensgründer. In: WiSt Heft 6, 2006, S. 355
  • Steinle, C.; Draeger, A.: Intrapreneurship. Begriff, Ansätze und Ausblick. In: WiSt Heft 5, 2002, S. 264-271.
  • Wunderer, R.: Mitarbeiter als Mitunternehmer – ein Transformationskonzept. In: Die Betriebswirtschaft, 59 (1), 1999, S. 105-130.

 

 

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"Gründungsteams – Zusammensetzung, Prozesse und Erfolg“ BA 2009-02/Te.

Die Bedeutung von Teamgründungen als Erfolgsfaktor von (Existenz-) Gründungen ist in zahlreichen Studien empirisch nachgewiesen worden. Vorteile liegen insbesondere in der Komplementarität der Qualifikationen und Fähigkeiten der Mitglieder des Gründungsteams. Gründerinnen und Gründer ergänzen sich demzufolge vor allem hinsichtlich ihres Humankapitals. Neben Fähigkeits- und Wissensvorteilen werden Gründungsteams sozio-ökonomische sowie kapazitative Vorteile zuge­schrieben. Besonders in Konflikten innerhalb des Teams liegen aber auch Gefahren einer Teamgründung.

Ziel dieser Arbeit ist es, im Rahmen einer Literaturanalyse den Stand der Forschung zu Teamgründungen aufzuarbeiten. Die Literaturanalyse soll bisherige Forschungsansätze wiedergeben, eine Auseinandersetzung mit Erkenntnissen und Widersprüchen beinhalten und weiteren Forschungsbedarf aufdecken. Schwerpunkte liegen dabei auf Teamzusammensetzungen, -prozessen und dem Teamgründungserfolg. Eine kritische Würdigung zum Stand der Forschung rundet die Arbeit ab.  

 

  • Becker, G.S.: Human Capital —A Theoretical and Empirical Analysis, with Special Reference to Education. New York, London 1964.
  • Birley, S.; Stockley, S.: Entrepreneurial Teams and Venture Growth. In: Sexton, D. L. (Hrsg.): The Blackwell Handbook of Entrepreneurship. Oxford 2000, S. 287–307.
  • Chaganti, R. S., Watts, A. D., Chaganti, R., Zimmermann-Treichel, M.: Ethnic-immigrants in founding teams: Effects on prospector strategy and performance in new Internet ventures. In: Journal of Business Venturing, 23 (1), 2008, S. 113-139.
  • Chandler, G.N.; Honig, B.; Wiklund, J.: Antecedents, moderators, and performance consequences of membership change in new venture teams. In: Journal of Business Venturing, 20 (5), 2005, S. 705–725.
  • Chowdhury, S.: Demographic diversity for building and effective entrepreneurial team: is it important? In: Journal of Business Venturing, 6 (20), 2005, S. 727–746.
  • Ensley, M.D.; Carland, J.W.; Carland, J.C.: The effect of entrepreneurial team skill heterogeneity and functional diversity on new venture performance. In: Journal of Business Entrepreneurship, 10 (1), 1998, S. 1–14.
  • Forbes, D. P., Borchert, P. S:, Zellmer-Bruhn, M. E., Sapienza, H. J.: Entrepreneurial team formation: An exploration of new member addition. In: Entrepreneurship Theory & Practice, 30 (2), S. 225-248.
  • Francis, D.H.; Sandberg, W.R.: Friendship within entrepreneurial teams and its association with team and performance. In: Entrepreneurship: Theory & Practice, 25 (5), 2000, S. 5–25.
  • Harper, D. A.: Towards a theory of entrepreneurial teams, Journal of Business Entrepreneurship, 23 (6), 2008, S. 613-626.
  • Herr, C.: Nicht-lineare Wirkungsbeziehungen von Erfolgsfaktoren der Unternehmensgründung, Wiesbaden 2007, zugleich Univ. Diss. Duisburg, Essen, 2006, insbes. S. 137-147.
  • Lechler, T.; Gemünden, H.G.: Gründerteams. Chancen und Risiken für den Unternehmens­erfolg. Heidelberg, New York 2003.
  • Schwarz, E. J., Almer-Jarz, D. A., Harms, R., Breitenecker, R. J.: Strukturen und Prozesse in Gründerteams als Determinanten des frühen Unternehmenserfolgs, in: Management kleiner und mittlerer Unternehmen – Stand und Perspektiven der KMU-Forschung, hrsg. v. Letmathe, P., Eigler, J., Welter, F., Kathan, D., Heupel, T., Wiesbaden 2007, S. 45-77.
  • Spieker, M.: Entscheidungsverhalten in Gründerteams – Determinanten, Parameter und Erfolgsauswirkungen. Wiesbaden 2004.
  • Ucbasaran, D. u.a..: Entrepreneurial Founder Teams: Factors Associated with Member Entry and Exit. In: Entrepreneurship: Theory & Practice, 28 (2), 2003, S. 107–127.
  • Vyakarnam, S.; Jacobs, R.; Handelberg, J.: Exploring the formation of entrepreneurial teams: The key to rapid growth business? In: Journal of Small Business and Enterprise Development, 6 (2), 1999, S. 153–165.
  • Watson, W.E.; Ponthieu, L.D.; Critelli, J.W.: Team interpersonal process effectiveness in venture partnerships and its connection to perceived success. In: Journal of Business Venturing, 10 (5), 1995, S. 393–411.

 
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"Zur Entstehung der Gründungsabsicht: Existenzgründung als geplantes Verhalten – eine Untersuchung der „Theory of Planned Behavior“ bei Meisterschülern.“ MA/DA 2010-01/Te.

Die Entscheidung für den Schritt in die Selbständigkeit ist auf kognitiver Ebene in erster Linie verbunden mit positiven Denkweisen gegenüber dieser Form der Erwerbstätigkeit. Die Gründungsabsicht stellt folglich ein bewusst geplantes Verhalten dar (Intention Approach). 

Ziel dieser Arbeit ist es, den Intention Approach innerhalb der Gründungsforschung auf der Grundlage von Ajzens „Theory of Planned Behavior“ einzuordnen, zu diskutieren und anzuwenden. Die „Theory of Planned Behavior“ ist eine einschlägige vielfach empirisch geprüfte Verhaltenstheorie, die in ersten Untersuchungen auch mit dem Zielverhalten Existenzgründung in Verbindung gebracht wurde. Aufbauend auf die Auseinandersetzung mit dem modelltheoretischen Gerüst, der grundsätzlichen Anwendbarkeit im Gründungskontext und den Ergebnissen erster gründungsbezogener Arbeiten soll eine empirische Untersuchung der Zusammenhänge der „Theory of Planned Behavior“ bei vier bis fünf Meisterschulklassen im Handwerk durchgeführt werden. Zu diesem Zweck ist ein geeigneter standardisierter Fragebogen zu entwickeln.

In einer Voruntersuchung, die am Lehrstuhl Gründungsmanagement durchgeführt wurde, wurden bereits zentrale Faktoren ermittelt, die Eingang in die theoriebasierte Untersuchung finden. Dazu zählt, welche wesentlichen Verhaltenskonsequenzen angehende Handwerksmeister mit selbständiger Erwerbstätigkeit verbinden, nach welchen Bezugspersonen sie sich bei der Entscheidung für oder gegen eine Existenzgründung richten und welche Kontrollfaktoren aus Sicht der Befragten die Durchführung einer Gründung fördern oder vereiteln können.

Klassische Forschungsansätze zur Erklärung des Gründungsverhaltens behandeln vor allem Merkmale, die Gründer von Nichtgründern unterscheiden, umfassen aber auch retrospektive Befragungen von Gründern zu ihren Motiven. Die Befragung dieser Arbeit setzt bewusst vor der Gründung an und schließt sowohl Gründungswillige als auch Gründungsunwillige ein.

 

Einstiegsliteratur:

  • Ajzen, I.: From intentions to actions: A Theory of Planned Behavior, in: Kuhl, J., Beckmann, J. (Hrsg.): Action control: From cognition to behavior, Berlin, Heidelberg, 1985, S. 11-39.
  • Ajzen, I.: The Theory of Planned Behavior, in: Organizational Behavior and Human Decision Processes, 1991, S. 179-211.
  • Bergmann, H.: Entrepreneurial attitudes and start-up attempts in ten German regions. An empirical analysis on the basis of the theory of planned behavior, Working Paper No. 2002-01 des Wirtschafts- und Sozialgeographischen Instituts der Universität zu Köln, Köln 2002.
  • Kolvereid, L.: Organizational employment versus self-employment: Reasons for career choice intentions, in: Entrepreneurship Theory and Practice, 20 (3), 1996a, S. 23-31.
  • Kolvereid, L.: Prediction of employment status choice intentions, in: Entrepreneurship Theory and Practice, 21, 1996b, S. 47-57.
  • Krueger, N. F., Carsrud, A.: Entrepreneurial intentions: Applying the Theory of Planned Behavior, in: Entrepreneurship & Regional Development, 5, 1993, S. 315-330.
  • Otten, C.: Einflußfaktoren auf nascent entrepreneurs an Kölner Hochschulen, Working Paper No. 2000-03 des Wirtschafts- und Sozialgeographischen Instituts der Universität zu Köln, Köln 2000.
  • Tkachev, A., Kolvereid, L.: Self-employment intentions among Russian students, in: Entrepreneurship & Regional Development, 11, 1999, S. 269-280.
  • Zumholz, H.: Wege in die Selbständigkeit: Die Gründungsaktivität als Resultat eines individuellen Entwicklungsprozesses, Wiesbaden 2002.

 

 

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„Existenzgründung durch Unternehmensnachfolge – eine Karrierealternative für Studierende?“ DA 2006-08/Te

Der Generationenwechsel in Unternehmen gilt heute als eines der zentralen Probleme im Mittelstand. Einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung zufolge wurden von 71.000 übergabereifen Unternehmen in 2002 5.000 Unternehmen, d.h. etwa 7% mangels Nachfolger stillgelegt (vgl. Institut für Mittelstandsforschung, 2002). An zahlreichen deutschen Hochschulen wurden in den letzten Jahren Professuren errichtet, um angehenden Akademikern die Gründungsthematik näher zu bringen. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob Studierende konkret ein Interesse an Unternehmensnachfolgen entwickeln. Zentrale Fragestellungen dabei könnten sein, was sie dazu motiviert, ob sie bereits ein konkretes Unternehmen avisieren, in welchen Branchen sie übernehmen wollen, ob sie ihr Studium bereits danach ausrichten, wann eine Nachfolge angestrebt wird, ob eine Familieninterne Nachfolge in Frage kommt und Ähnliches. Dazu soll eine theoretisch fundierte empirische Untersuchung bei Studierenden aller Fakultäten der Universität Lüneburg durchgeführt werden. Aufbauend auf die Auseinandersetzung mit geeigneten theoretischen Grundlagen soll ein Bezugsrahmen für die empirische Untersuchung erarbeitet und ein standardisierter Fragebogen entwickelt werden. Es besteht die Möglichkeit, die empirische Untersuchung im Team (2 Personen) durchzuführen. Daraus können zwei voneinander unabhängige Diplomarbeiten entstehen, die sich auf zwei unterschiedliche Bereiche bzw. unterschiedliche Fragestellungen beziehen. 

 

Einstiegsliteratur:

  • Ajzen, I.: The Theory of Planned Behavior, in: Organizational Behavior and Human Decision Processes, 1991, S. 179-211.
  • Albach, H., Freund, W.: Generationswechsel und Unternehmenskontinuität – Chancen, Risiken, Maßnahmen, Gütersloh 1989.
  • Bergamin, S.: Der Fremdverkauf einer Familienunternehmung im Nachfolgeprozess: Motive, Vorgehenskonzept, Externe Unterstützung, Bern, Stuttgart 1995.
  • Brüderl, J./ Preisendörfer, P./ Ziegler, R.: Der Erfolg neugegründeter Betriebe, Eine empirische Studie zu den Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen, 2. Auflage, Berlin 1998, Kap. II, v.a. S. 33-66.
  • Fink, M.: Zukunftssicherung von Familienunternehmen, unter Mitarb. v. N. Zimmermann, Wien 1989.
  • Freund, W.: Familieninterne Unternehmensnachfolge: Erfolgs- und Risikofaktoren, Wiesbaden 2000. Freund, W./Kayser, G./Schröer, E.: Generationenwechsel im Mittelstand – Unternehmensübertragungen und -übernahmen 1995 bis 2000, Bonn 1995.
  • Gerke-Holzhäuer, F.: Generationswechsel in Familienunternehmen, Psychologische Aspekte des Führungswechsels, Wiesbaden 1996.
  • Gratz, C., Gruber/E., Lettmayr, C. F./van Maldegem, A./Voithofer, P.: Unternehmensnachfolge im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen, Wien 1999.
  • Gruhler, W.: Unternehmernachfolge im Mittelstand. Gesamt- und einzelwirtschaftliche Bedeutung, Probleme und Lösungsansätze, Köln 1998.
  • Grundler, R.: Die Geschäftsnachfolge bei kleinen und mittleren Unternehmungen, Bern 2002.
  • Institut für Mittelstandsforschung (Hrsg.): Unternehmensnachfolge – ein aktuelles Thema, www.ifm-bonn.de/ergebnis/136.htm, 24.05.2004, aufgerufen am 15.11.2006.
  • Kieser, A.: Organisationstheorie, evolutionsorientierte, in: Frese, E.: Handwörterbuch der Organisation, 3. Auflage, 1992, Sp. 1758-1777.
  • Preisendörfer, P.: Erfolgsfaktoren von Unternehmensgründungen. Theorieansätze und empirische Ergebnisse, in: Corsten, H. (Hrsg.): Dimensionen der Unternehmensgründung. Erfolgsaspekte der Selbständigkeit, Berlin 2002, S. 49-55.
  • Schröer, E./Freund, W.: Neue Entwicklungen auf dem Markt für die Übertragung mittelständischer Unternehmen, Bonn 1999.
  • Schulte, R.: Finanzierungs- und wachstumstheoretische Aspekte der Frühentwicklung von Unternehmungen und deren empirische Analyse, Habilitationsschrift, Universität Dortmund 2002, S. 78-88.
  • Trefelik, R.: Erfolgsfaktoren für den Generationenwechsel, Nachfolgeproblematik in klein- und mittelbetrieblichen Familienbetrieben, Wien 1998.
  • Wanzenböck, H.: Überleben und Wachstum junger Unternehmen, Wien, New York 1998, S. 15-33.
  • Wippler, A.: Innovative Unternehmensgründungen in Deutschland und den USA, Wiesbaden 1998, S. 21-40.

  

 

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"Entrepreneurship Education an der Leuphana Universität Lüneburg – Eine Analyse der Zielgruppe des Faches Gründungsmanagement unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Studiengänge." MA/DA 2010-02/Te.

„Entrepreneurship Education“ („UnternehmerInnenausbildung/-qualifizierung“) als Forschungszweig der Gründungsforschung ist der Frage gewidmet, wie eine unternehmerische Ausbildung von Gründungspersonen gestaltet sein muss, damit sie zum Erfolg der Neugründung beitragen kann. Im Wesentlichen konzentrieren sich bisherige Forschungsbemühungen dabei auf fünf Problemfelder: Zielgruppe, Lehrinhalte, Methoden, Lernziele und Bewertung der unternehmerischen Ausbildung/Programme. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Studiengänge soll im Mittelpunkt dieser Arbeit die Identifikation neuer potenzieller Zielgruppen des Fachs Gründungsmanagement und ihrer Bedürfnisse stehen. Welches Interesse haben die Studierenden der unterschiedlichen Studiengänge an dem Fach Gründungsmanagement? Weichen diese Interessen beispielsweise bei Studierenden technischer Studiengänge von den Bedürfnissen der wirtschaftswissenschaftlichen Studierenden ab? Können dadurch neue Zielgruppen identifiziert werden, die bisher vom Fach Gründungsmanagement noch nicht angesprochen wurden? 

Zunächst ist anhand einer Literaturanalyse der Stand der Forschung aufzuarbeiten. Schwerpunkt der Arbeit bildet dann eine eigene empirische Untersuchung. Als theoretisches Fundament bieten sich hier möglicherweise Ansätze aus der Marketingforschung zur Zielgruppenbestimmung oder Marktsegmentierung an. Die Studie soll zu vertieften Erkenntnissen über Zielgruppen des Faches Gründungsmanagement unter den Studierenden der unterschiedlichen Studiengängen und ihrer Bedürfnisse führen.

 

Einstiegsliteratur:

  • Alberti, F./Sciascia, S./Poli, A.: Entrepreneurship Education: Notes on an Ongoing Debate, http://www.intent-conference.de/structure_default/ePilot40.asp?G=621&A=1, IntEnt 2004, Stand: 05.10.2004.
  • Block, Z./Stumpf, S. A.: Entrepreneurship Education Research: Experience and Challenge, in: Sexton, D. L./Kasarda, J. D. (Hrsg.): The State of the Art of Entrepreneurship, Boston 1992, S. 17-42.
  • Braukmann, U.: Zur Gründungsmündigkeit als einer zentralen Zielkategorie der Didaktik der Unternehmensgründung an Hochschulen und Schulen, in: Walterscheid, K. (Hrsg.): Entrepreneurship in Forschung und Lehre, Frankfurt a. M. 2003, S. 187-203.
  • Hills, G. E.: Entrepreneurship education: market segmentation and learner needs, in: Welsch, H. P. (Hrsg.): Entrepreneurship: the way ahead, New York 2004, S. 287-300.
  • Pinkwart, A.: Entrepreneurship als Gegenstand wirtschaftwissenschaftlicher Ausbildung, in: Buttler, G. (Hrsg.): Existenzgründung: Rahmenbedingungen und Strategien, Heidelberg 2000, S. 179-209.

  

 

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„Intrapreneurship - Begriffsabgrenzung, Forschungsstand und Forschungsperspektiven“ BA 2009-06/cc.

Der Grundgedanke von Intrapreneurship ist, unternehmerisches Denken und Handeln in bestehenden Organisationen zu fördern. Der Begriff wurde maßgeblich von Pinchot geprägt, der „Intracorporate“ und „Entrepreneuring“ zu „Intrapreneuring“ zusammensetzte.

In der aktuellen Diskussion wird der Ruf nach mehr selbstständigem und verantwortungsbewusstem Handeln in Unternehmen immer stärker.

Intrapreneurship-Ansätze sind in der Unternehmenspraxis unter anderem in den Bereichen Strategie-, Personal- und Organisationsentwicklung zu finden.

Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff „Intrapreneurship“ von seinen Synonymen abzugrenzen und im Rahmen einer Literaturanalyse den Stand der Forschung zu Intrapreneurship aufzuarbeiten. Die Literaturanalyse soll bisherige Forschungsansätze wiedergeben, eine kritische Auseinandersetzung mit diesen beinhalten und einen Ausblick auf weitere Forschungsperspektiven geben. Abschließen soll diese Arbeit mit einer kritischen Würdigung des Stands der Intrapreneurship-Forschung. 

 

Einstiegsliteratur:

  • Gaugler, E.: Grundlagen und Grundfragen des Mitunernehmertums. In: Wunderer, R. (Hrsg.): Mitarbeiter als Mitunternehmer, Neuweid, Kriftel 1999. S. 3-21.
  • Haid, D.: Corporate Entrepreneurship im strategischen Management. Wiesbaden 2004.
  • Kuhn, T.: Internes Unternehmertum. Begründung und Bedingungen einer “kollektiven Kehrtwendung”. München 2000.
  • Pinchot, G.: Intrapreneuring. Mitarbeiter als Unternehmer. Wiesbaden 1985.
  • Schulte, R.: Entrepreneur und Unternehmensgründer. In: WiSt Heft 6, 2006, S. 355
  • Steinle, C.; Draeger, A.: Intrapreneurship. Begriff, Ansätze und Ausblick. In: WiSt Heft 5, 2002, S. 264-271.
  • Wunderer, R.: Mitarbeiter als Mitunternehmer – ein Transformationskonzept. In: Die Betriebswirtschaft, 59 (1), 1999, S. 105-130.

  

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"Intrapreneurship in KMU - Voraussetzungen für eine Implementierung" MA/DA 2009-07/cc.

Der Grundgedanke von Intrapreneurship ist, unternehmerisches Denken und Handeln in bestehenden Organisationen zu fördern. Der Begriff wurde maßgeblich von Pinchot geprägt, der „Intracorporate“ und „Entrepreneuring“ zu „Intrapreneuring“ zusammensetzte.

In der Unternehmenspraxis und in der Forschung wächst das Interesse an unternehmerischen Mitarbeiter/innen. Es wird zwischen strategie-, organisations- und personenorientierten Intrapreneurship-Ansätzen unterschieden.

Ziel dieser Arbeit ist es Intrapreneurshipansätze zu systematisieren und hieraus Voraussetzungen auf Organisationsebene für eine Implementierung von Intrapreneurship abzuleiten. Dieses soll vor dem Hintergrund kleinerer und mittlerer Unternehmen diskutiert werden.

Daraus soll eine differenzierte Darstellung des weiteren Forschungsbedarfs abgeleitet werden.

 

 

Einstiegsliteratur:

  • Antonic, B.; Hisrich, R. D.: Clarifying the intrapreneurship concept. In: Journal of Small Business and Enterprise Development, 10, 2003, S. 7-24.
  • Dess, G. G.; Lumpkin, G. T.; McGee, J. E.: Linking corporate entrepreneurship to strategy, structure and process: Suggested research directions. In: Entrepreneurship, Theory and Practice, 23 (3), 1999, S. 85-102.
  • Gaugler, E.: Mitarbeiter als Mitunternehmer. Die historischen Wurzeln eines Führungskonzeptes und seine Gestaltungsperspektive in der Gegenwart. In: Wunderer, R. (Hrsg.): Mitarbeiter als Mitunternehmer, Neuweid, Kriftel 1999. S. 3-21.
  • Haid, D.: Corporate Entrepreneurship im strategischen Management. Wiesbaden 2004.
  • Kuhn, T.: Internes Unternehmertum. Begründung und Bedingungen einer “kollektiven Kehrtwendung”. München 2000.
  • Pinchot, G.: Intrapreneuring. Mitarbeiter als Unternehmer. Wiesbaden 1985.
  • Steinle, C.; Draeger, A.: Intrapreneurship. Begriff, Ansätze und Ausblick. In: WiSt Heft 5, 2002, S. 264-271.
  • Wunderer, R.: Mitarbeiter als Mitunternehmer – ein Transformationskonzept. In: Die Betriebswirtschaft, 59 (1), 1999, S. 105-130.

 

 

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