Die Operationalisierung des Erfolges von Nachfolgeexistenzgründungen - Ein systematischer Überblick über Probleme, Perspektiven und Lösungsansätze - Martin Eggers

Abstract

 

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Operationalisierung des

Erfolgs von Nachfolgeexistenzgründungen und wurde am Stiftungslehrstuhl für

Gründungsmanagement der Leuphana Universität Lüneburg vorgelegt.

Die Mehrzahl an Unternehmensneugründungen in Deutschland erfolgt im

Mittelstand. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von kleinen und mittleren

Unternehmen (KMU) ist damit immens. Die Nachfolgeexistenzgründung muss somit

zum Einen als Garant des Fortbestehens eines Unternehmens gesehen werden, zum

Anderen aber auch als wichtige Stütze der deutschen Wirtschaft im Allgemeinen.

Dennoch gibt es keine allgemein gültige Methode den Erfolg und die Entwicklung

von Nachfolgeexistenzgründungen bei KMU zu quantifizieren. In diesem

Zusammenhang stellt sich beispielsweise die Frage, ob Indikatoren wie Gewinn,

Cash-Flow oder Umsatz bei der Erfolgsmessung von Existenzgründungen

Verwendung finden sollten oder ob diese nicht zu einer fatalen Fehleinschätzung

führen können. Im Rahmen dieser Arbeit werden deshalb gängige Erfolgsindikatoren

in einen systematischen Rahmen gebracht und anschließend diskutiert. So gilt es

einen Überblick der unterschiedlichen Definitionen und Perspektiven von Erfolg

sowie die Möglichkeiten der Erfolgsmessung (systematisiert in

betriebswirtschaftliche und psychologische Erfolgsmaße) herauszuarbeiten.

Letztendlich wird neben der wissenschaftlich-theoretischen Fundierung eine

adäquate Verknüpfung zur Praxis geschaffen. Um diesen praktischen Bezug zu

gewährleisten wird die Anwendbarkeit der ermittelten Erfolgsindikatoren für junge

Unternehmen im Falle der Nachfolgeexistenzgründung überprüft und kritisch

hinterfragt.

 

 

Abstract

 

The present diploma thesis deals with the operationalization of the success of followup

start-ups and was presented to the endowed chair for entrepreneurship

management at the Leuphana University of Lueneburg.

Most start-ups in Germany occur out of the middle class. Therefore small and

medium-sized businesses (SMB) have an enormous impact on the economy.

Accordingly a follow-up start-up has to be seen not only as a guaranty for the

continuity of a business but as an important support of the German economy in

general. Nevertheless there is no universally valid method to quantify the success of

follow-up start-ups of SMB. In this regard the question occurs whether indicators

like revenue, cash-flow or turnover should be part of the success measurement. Their

use might lead to a devastating false estimation. Within this work already established

success indicators are first structured in a systematical order and subsequently

discussed by the author. It is necessary to create an overview of the definitions and

perspectives of success as well as the possibilities of success measurements

(systemized in economical and psychological dimensions of success). Finally an

appropriate connection to the practice is made based on an economic-theoretical

foundation. To provide this reference to the practice the usability of the identified

success indicators for young companies in case of follow-up start-ups was reviewed

and critically scrutinized.