Titel. AutorIn

Kurzbeschreibung:

Die Schattenwirtschaft ist seit Jahren die uneingeschränkte Wachstumsbranche nicht nur der deutschen Volkswirtschaft. Julia Sieverding analysiert am Beispiel der Schwarzarbeit mithilfe eines interdisziplinären Ansatzes, ob die illegale Selbstständigkeit ein Einstieg in die legale sein kann und inwiefern sonst die illegale die legale Selbstständigkeit begünstigt. Unter an­de­rem gibt es Hinweise darauf, dass den Tätigkeiten im „informellen Sektor“ keine dem­entspre­­chen­den Einbußen der offiziellen Wirtschaft gegenüberstehen, sondern dass sie eher eine Er­gän­­zung zur regulären Ökonomie darstellen. Weil zwischen dem formellen und dem in­for­mel­­len Sektor vielfältige Verflechtungen und gegenseitige Ab­hän­gig­keiten bestehen, ist es er­forderlich, sich konkret mit den Bedürfnissen und in­di­vi­du­el­len Er­werbs­strategien der Selbst­ständigen in Randbereichen der Legalität auseinander zu setzen. Die Autorin verfolgt daher im Rahmen ihrer Analyse die Frage nach den Ent­wick­lungs­­mög­lich­kei­ten un­ter­neh­me­ri­scher Po­tenziale in der Schattenwirtschaft. Das Buch enthält keinen Ap­pell zur Ausübung il­le­galer Be­schäftigungen, soll jedoch internationale Un­ter­schiede he­raus­stellen und bestehende Vor­urtei­le relativieren.

Stichwortverzeichnis:

  • Schattenwirtschaft
  • Schwarzarbeit
  • Ich-AG
  • Überbrückungsgeld
  • Existenzgründung
  • Kompetenzentwicklung
  • Unternehmer
  • Selbständigkeit
  • Gründungsforschung
  • Illegalität
  • Handwerk
  • Arbeitsmarkt

 

Die Autorin:

Julia Sieverding: Studium der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschafts- und Sozial­wissen­schaf­ten an der Universität Lüneburg. Beratertätigkeit für Existenzgründer und anschließend Kun­denberaterin in einem Dienstleistungsunternehmen.