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Preise für innovative Geschäftsideen (Quelle: Landeszeitung; Erscheinungsdatum: 27.11.2007) 16.01.08 18:00 Alter: 5 yrs Kategorie: Presseartikel
Gründerpreis impuls geht ans „Kinderhaus Hollerbusch“ und das Unternehmen „Leuchtkäfer“ lz Lüneburg. Ein flexibles Konzept der Kinderbetreuung und ein nachhaltiges Konzept für eine Ledertasche – beides ausgezeichnete Ideen, hat die Jury des Lüneburger Gründerpreises impuls befunden. Sie prämierte jetzt die Geschäftskonzepte von Rita Damm-Dimke (48) und Annemarie Köpsell (49) sowie Stefanie Lohmann (32) mit 3000 Euro und 1000 Euro. Im Kindergarten geht der Keuchhusten um, in der Schule gibt es hitzefrei, die Tagesmutter ist krank und weder Großeltern noch Freunde sind greifbar – „das bringt berufstätige Eltern auf 180“, weiß Prof. Reinhard Schulte vom Lehrstuhl für Gründungsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg aus eigener Erfahrung. Die Probleme im Spagat zwischen Familie und Beruf zur Geschäftsidee gemacht haben Rita Damm-Dimke und Annemarie Köpsell mit ihrem „Kinderhaus Hollerbusch“ an der Hindenburgstraße 104. Dort können Eltern ihre Sprösslinge im Alter von acht Monaten bis zehn Jahren flexibel, nach Bedarf und ohne langfristige Bindung in Betreuung geben – für sechs Euro die Stunde. „Die Gründerinnen haben eine Marktlücke erkannt und diese mit einem schlüssigen Konzept, einer klaren Zielgruppenorientierung und fachlicher Kompetenz gefüllt“, lobt Schulte das Duo. Der Idee Lohn: der erste Preis in Höhe von 3000 Euro. Eine Tasche namens „Sofia“ hat Stefanie Lohmann erfunden: einen Alltagsgegenstand, auf den ersten Blick nichts besonders Innovatives. Aber: „Dieses Naturprodukt ist modisch und elegant, handgefertigt und von der Produktion bis zum Vertrieb auf Nachhaltigkeit ausgerichtet“, betont Schulte. Die Jury fand Stefanie Lohmanns Ansatz mit ihrem Unternehmen „Leuchtkäfer“ besonders innovativ, weil „ein ökologischer Anspruch auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette umgesetzt wird“. Die 32-Jährige erhält den diesjährigen Sonderpreis von impuls im Wert von 1000 Euro. Ausgelobt wird der Lüneburger Gründerpreis von dem Gründungslabor der Universität, der Volksbank sowie der Sparkasse Lüneburg. Bezahlt wird er von den beiden Geldinstituten. Überreicht haben ihn Karl Reinhold Mai von der Sparkasse, Heiko Ernst von der Volksbank und Prof. Reinhard Schulte. Seit mittlerweile drei Jahren sucht die Jury alljährlich Menschen mit Mut für Neues und Innovatives. „Wir wollen mit impuls den Mut zur Selbständigkeit stärken und Impulse für die Wirtschaft geben“, sagt Sparkassen-Vorstandsmitglied Karl Reinhold Mai. „Dabei ist besonders die zündende Idee gefragt, die sich schnell umsetzen lässt und Arbeitsplätze schafft.“ <- Zurück zu: Pressearchiv |

