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Unigesellschaft will mehr Einfluss (Quelle: Landeszeitung, Ausschnitt aus Seite: 14, Erscheinungsdatum: 14.11.2006) 30.11.06 12:53 Alter: 6 yrs Kategorie: Presseartikel
Quelle: Landeszeitung Ausschnitt aus Seite: 14 Erscheinungsdatum: 14.11.2006
Unigesellschaft will mehr Einfluss Vorstand ergänzt, Kuratorium erweitertpet Lüneburg. Mit neuen Gesichtern im Vorstand und erheblich breiterer Basis im unterstützenden Kuratorium will die Universitätsgesellschaft Lüneburg in die Zukunft gehen, so beschloss es die Jahresversammlung im Senatssaal auf dem Campus Scharnhorststraße. Über einen gestiegenen Mitgliederbestand bei den persönlichen (von 158 auf 162) und auch bei den korporativen (von 28 auf 32) Mitgliedern berichtete Irene von Oertzen, die für den verhinderten Vorsitzenden Heiko Westermann die Sitzung leitete. Von 42 Anträgen auf Förderung, etwa Auslandsaufenthalte oder Exkursionen, seien im Vorjahr 37 genehmigt worden. Fördersumme: 12575 Euro. Mit einem Guthaben von knapp 11000 Euro ging die Gesellschaft ins Jahr 2006. In den Vorstand wiedergewählt wurden Heiko Westermann sowie Irene von Oertzen und Peter Langlotz. Satzungsgemäß schied Carl-Peter von Mansberg nach sechsjähriger Amtszeit aus. Als Uni-Präsident gehört Prof. Dr. Sascha Spoun dem Vorstand an. Neu im Vorstand sind Holger Dressler, Vorstandschef der Sparkasse, und Hans-Martin Koch, Ressortleiter Kultur der LZ. Aus dem Kuratorium schied Dr. Reiner Faulhaber nach zehnjähriger Amtszeit aus. Dem Kuratorium gehören weiter an: Wolfgang Schurreit, Dr. Uta Reinhardt, Norbert Bünten sowie Prof. Dr. Egbert Kahle. Neu gewählt wurden Dr. Rolf Johannes und Marco Rieckmann (Netzwerk Umwelt- und Kulturwissenschaften). Die Einbindung der Fördervereine der ehemaligen Fachhochschule (FH) Nordostniedersachsen in die neue Universität sei eine der Hauptaufgaben der Universitätsgesellschaft, berichtete Irene von Oertzen. Vertreter verschiedener Vereinigungen der Alt-FH, die insgesamt mehr als 1000 Mitglieder vertreten, arbeiten nun im Kuratorium mit. Dies sind: Phillip Jahnke (Burschenschaft Erica), Prof. Dr. Philipp Odensass (Förderverein der technischen Wissenschaften), Henning Appé (Förderverein Netzwerk Wirtschaft), Prof. Dr. Klaus-Peter Salomo (Karl-Hillmer-Gesellschaft) und Michael Strauß (Erica-Ingenieure, Gesellschaft für Wissenschaft und Technik). Mehr Einfluss für die Universitätsgesellschaft wünscht sich künftig Mitglied Wolfgang Schurreit: Die Gesellschaft solle sich darum bemühen, „Sitz und Stimme im Stiftungsrat der Universität zu bekommen". Der mit 2500 Euro dotierte Ehrensenator-Westermann-Preis ging an Miriam Seitz für ihre Diplomarbeit „Mythos Existenzgründer". Dass es bei der Fähigkeit zur Unternehmensgründung einen Zusammenhang mit Körpergröße oder Gehirnmasse gebe, sei vor langem vermutet worden, sagte Prof. Dr. Reinhard Schulte (Professur für Gründungsmanagement). Schulte: „Es gibt aber weiter nur wenige Erkenntnisse über Existenzgründer." Miriam Seitz habe nun „so etwas wie ein Standardwerk" verfasst. Ihre Arbeit sei „eine der besten, wenn nicht die beste, die ich je bewertet habe", lobte Schulte. Wilhelm Westermann, Seniorchef des Herrenkleiderwerks Roy Robson und Preisstifter, übergab die Auszeichnung. Im Anschluss an die Versammlung ließen sich Mitglieder und Gäste von Prof. Dr. Sascha Spoun über die Neuausrichtung der Uni informieren. <- Zurück zu: Neueste Artikel |

